< Dirk ten Oever sorgt für frischen Wind

07.08.12 14:34 Alter: 5 Jahre

Die Neue ist da!

Lück Schrauben bekommt neue Hightech-Maschine


Die neue Langdrehmaschine STAR ST38

Lange hat es gedauert – jetzt ist sie da und arbeitet bereits auf Hochtouren: Die neue Langdrehmaschine, die seit ein paar Wochen in der Produktion des Gevelsberger Schraubenspezialisten Lück Schrauben steht. „Wir haben lange gesucht, uns einige Maschinenkonzepte angesehen und erst in Japan sind wir fündig geworden.“ sagt Dirk ten Oever, Geschäftsführer und bei Lück Schrauben verantwortlich für die Produktion. „Zugegeben, unsere Vorstellungen sind außergewöhnlich. Schließlich haben wir sehr spezielle Produkte und unsere Kunden legen großen Wert auf unsere Flexibilität. Da brauchen wir die Maschine, die exakt unseren Wünschen entspricht.“ Deshalb entschied sich das Unternehmen für eine STAR ST38, die in Japan gebaut und in Deutschland angepasst wurde und die jetzt in Gevelsberg steht. Viele dieser Hightech-Maschinen gibt es nicht: Weltweit existieren derzeit nur 108 Stück und davon stehen gerade einmal 20 Stück in Deutschland.

Längere und dickere Schrauben in kürzerer Zeit

„Wir produzieren keine Standardschrauben.“ betont ten Oever und erklärt: „Fast jeder unserer Kunden hat sehr spezielle Anforderungen, die wir gerade bei kleinen Stückzahlen erfüllen müssen.“ Besonders lange oder besonders dicke Schrauben herzustellen ist nichts Besonderes. Diese beiden Eigenschaften jedoch in einer Maschine zu kombinieren und dazu noch mit drei Werkzeugen gleichzeitig arbeiten zu können – das ist eine Besonderheit, die es anderswo nur selten gibt. „Theoretisch können wir jetzt drei Meter lange Schrauben mit einem Durchmesser von 38 Millimetern in kürzester Zeit äußerst präzise herstellen. Das kann kaum ein anderer.“ erklärt ten Oever.

Mitarbeiter ausgiebig geschult

Ein gutes Werkzeug kann jedoch nur gut funktionieren, wenn es in den Händen eines guten Mitarbeiters ist. Dies weiß auch das Gevelsberger Unternehmen und hat seine Mitarbeiter zu ausführlichen Schulungen zum Hersteller geschickt. Zusätzlich zu einer großen Menge Fachwissen wurde dort auch noch etwas anderes vermittelt: Maschinen aus Japan sind, trotz anderslautender Berichte in den Medien, sauber und frei von Strahlen. „Unsere Mitarbeiter sind dankbar dafür, dass wir auch diesen Aspekt offen angesprochen und geklärt haben. Jetzt haben unsere Leute noch mehr Lust, mit der neuen STAR zu arbeiten.“ freut sich ten Oever.